Theatertipps: Theater Aachen

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PIQUE DAME

16.2.2020 | Die Aufführung beginnt mit der Schilderung des Märchens 'Von dem Machandelboom' der Gebrüder Grimm, ehe ein Ton der Tschaikowsky Musik erklingt. Mit dieser grausamen Parallele zur Oper nach der Vorlage von Puschkin zeichnet die Regisseurin Ewa Teilmans in ihrer eindrucksvollen Inszenierung die Spielsucht des deutschen Offiziers German (Hermann), seine unglücklicher Liebe zu Lisa und seiner magischen Anziehung zur Gräfin. Das macht ihn nervenkrank und besiegelt sein unrühmliches Ende.

Wichtig in dieser Inszenierung ist neben der stark herausgearbeiteten Liebesgeschichte auch dessen Umfeld, die die Grundlage für diese Problematik bildet. So ist es naheliegend, zu dem militärisch geprägte Gesellschaftsleben mit Krieg spielenden Kindern, den prunkvollen Festakt mit Schäferspiel-Intermezzo aufzuführen, bei dem der Konflikt zwischen Liebenden gezeigt wird. Gern verzichtet manch andere Inszenierung auf das Zwischenspiel. Zum Glück ist das in Aachen nicht so.

Elisabeth Pedross baut für die Inszenierung einen klaren, neutral wirkenden Raum, der mit Grünspan beschichteten Eisenwänden eingerahmt ist, die mit dicken Nieten zusammengehalten werden. Eine bespielbare obere Ebene läßt sich mittels Treppen erreichen, eine feststehende links und eine bewegliche, die durch Öffnungen im Podestboden je nach Bedarf vorn erscheint und verschwindet. Die Hinterwand läßt sich nach vorn zu einer großen Fläche bewegen; vom Schnürboden kommt dazu eine entsprechende Höhenbegrenzung.
Wenige zusätzliche Teile, wie z.B. ein großer Spiegel und Sessel bei der Gräfin, reichen zur optischen Erläuterung des Geschehens. An der Newa zeigt auf dem Boden eine große Uhr, daß es für eine Entscheidung kurz vor zwölf ist. Ein großes Spielpodest im letzten Bild ist sogleich Tisch für das für German entscheidende Kartenspiel.
Das Intermezzo spielt im Zirkus; das Manegenrund wird geschickt angedeutet. Die Kostüme von Andreas Becker sind hier entsprechend bunt. In den anderen Szenen haben sie einen eleganten, beim Festakt opulenten Chic zur Zeit Katharina der Großen. Diese selbst erscheint beim Fest -sie wird von der Gräfin gespielt- und macht Hermann ein eindeutiges Angebot mit den körperlichen Reizen einer alten Frau.

Die Personenführung von Ewa Teilmans ist genau und führt auch das Innenleben der Handelnden vor. Lisa ist überrascht von Germans Liebesangebot; sie zeigt doch ein körperliche Zuneigung zu ihrer Freundin Pauline. Es wird das herzerfrischende Leben der jungen Freundinnen mit und um Lisa gezeigt, im Gegensatz zu dem männlichen Gehabe des elegant gekleideten Militärs. Mit dem zurückhaltenden Fürsten Jeletzkij kann Lisa als zukünftigen Ehemann gar nichts anfangen. Um sich von der dominanten Gräfin zu lösen, läßt Lisa sich auf German ein. Sie hat Geld, was er nicht hat, wirft es ihm vor die Füße und verläßt alle, als die krankhafte Spielsucht des Offiziers auch für sie deutlich wird. Sie stürzt sich nicht in den Tod, sondern beginnt ein neues Leben.

Spielen die Nerven German einen Streich, sieht man das auch. Drei Schreckgestalten beflügeln sichtbar German's Krankheit, ist er doch von der Idee besessen, mit Hilfe der drei Spiel-Karten seine Geld-Probleme zu lösen. Als ihm in seiner Phantasie die Lösung mit den drei Karten, die drei, die sieben, das As, durch die Gräfin erscheint, verschwinden die drei Figuren, um bei seinem Tod, ebenfalls zerdrückt unter dem Spieltisch zu liegen.

Das Sinfonieorchester Aachen spielt unter der Leitung von Christopher Ward sicher auf. Der Tschaikowsky-Klang wird dramatisch klangvoll aufgefächert. Die Rollen werden musikalisch -in russischer Sprache- und szenisch gut bis sehr gut gestaltet. Der Zuschauer glaubt jedem Mitwirkenden seine Motivation.

Cooper Noland ist der arme Offizier Hermann mit sicherer, schön klingender heldentenoraler Stimme. Als optimale Partnerin steht ihm als Lisa Larisa Akbari mit schön timbriertem hellen Sopran zur Seite. Für beide sind die dramatischen Stellen kein Problem Lisas Freundinnen Pauline (Fanny Lustaud) und Mascha (Anna Graf) sind mit ihren tieferen Stimme für Lisa eine hervorragende Unterstützung, auch im jugendlichen Spiel.

Die Offiziere werden bestens in Stimme und Spiel repräsentiert. Hrolfur Saemundsson ist Graf Tromskij -im Intermezzo Slatogar- mit großem, wohlklingenden Bariton. Mit Soon-Wook Ka (Tschekalinskij) und Hyunhan Hwang (Tschaplitzkij) erklingen große und strahlende Tenorstimmen. Die tiefen Stimmen der Offiziere werden von Pawel Lawreszuk (Ssurin) und Michael Krinner (Narumov) bestens repräsentiert.

Ronan Collett singt den Fürsten Jeletzkij mit großem, strahlenden Bariton und er gestaltet diese zurückhaltende Figur eindrucksvoll; es ist schon tragisch, eine junge Frau heiraten zu wollen, zu der keine Beziehung aufgebaut werden kann.

Umso mehr war es schade, daß die Sängerin der Gräfin aus gesundheitlichen Gründen ihre sicherlich noch schöne Stimme nicht voll zu Gehör bringen konnte. Man vernahm im ersten Teil die stimmliche Einschränkung ein wenig. Nach der Pause wurde Livia Budai wegen einer Erkältung entschuldigt; die Auswirkungen hat man wirklich gehört. Das Publikum war dankbar, daß sie doch weiter gespielt hat, denn ihre Präsenz als dominante Gräfin war im Spiel sehr eindrucksvoll. Ich kann mich noch an ihre großartige Leistung als Eboli bei ihrem Deutschland-Debüt erinnern und habe es besonders bedauert, diese Stimme nicht im vollen Glanz wieder hören zu können.

Das Publikum, viele aus dem benachbarten holländischen Ausland, wurde von Beginn an durch die musikalische Leistung und durch die phantasievolle Erzählweise der spannenden Inszenierung in den Bann gezogen. Es lies sich dadurch aber nicht von kleineren Gesprächen während der Aufführung abhalten, obwohl es neben den deutschen auch niederländische Obertitel zur Erklärung des Geschehens gab. Man fühlte sich hörbar wohl im Aachener Theater.

Es gab großen Beifall für alle.

HAGEN Die Ring-Trilogie Teil 1

15.9.2019 | Ende 2017 gab es im Theater an der Wien die Uraufführung einer neuen Konzeption von Wagners Ring. In drei Teilen wird das Werk immer aus der Sicht der drei 'Kinder' Hagen, Siegfried und Brünnhilde erzählt. Die Reihenfolge der Szenen wurde umgestellt; viele Ausschnitte aus dem Gesamtwerk wurden nicht gewählt, so daß auch eine geringere Spieldauer erreicht wurde. Vorteil dieser Neufassung war auch eine musikalische, die es ermöglichte, eine kleinere Orchesterbesetzung für einen kleinen Graben zu nutzen.

Im Theater Aachen fand nun eine bemerkenswerte Realisierung auf der Bühne dieser Neufassung statt.

Auf musikalischer Seite gab es fast keinerlei Einschränkungen, wie ich sie noch in Wien feststellen konnte. Die Solisten in Aachen sangen alle auf hohem Niveau. Lange ist es her, daß ich die Rheintöchter so homogen singen hörte (Suzanne Jerosme, Ekaterina Chekmareva, Agata Kornaga); der Bösewicht Hagen hatte eine satte tiefe Stimme mit strahlender Höhe (Avtandil Kaspeli glänzte auch mit dominanten Spiel). Woong-jo Choi als Wotan bot mit seiner kräftigen und ansprechenden Stimme eine makellosen Interpretation; ebenso sein Bühnenpartner Hans-Georg Wimmer als Loge.
Die Gibichungen Gunther (Ronan Collett mit strahlender Höhe) und Gutrune (Irina Popova mit dramatisch-lyrischem Sopran) boten musikalischen Glanz.
Die Nibelungen Alberich (Hrólfur Saemundsson mit strahlendem, auch kräftigen Bariton charakterisierte nicht über Gebühr) und Mime (Andreas Joost mit klarem Tenor) waren ebenbürtige Parnter.

Auf hohem internationalen Niveau bewegte sich Sonja Gornik als Brünnhilde mit großem, in lyrischen und dramatischen Phasen immer wunderbar erstrahlenden Sopran. Ebenso der junge Tilmann Unger als Siegfried, der seinen heldischen Tenor in allen Lagen sicher und klangvoll einsetzt. Da freut man sich schon jetzt, beide wieder zu erleben.

Solistischer Höhepunkt der Aufführung gleich zu Beginn ist aber die Schauspielerin Lore Stefanek als Erda, deren Beitrag per Video eingespielt wurde. Zur Erda-Musik aus dem Rheingold warnt sie vor dem Ring mit dem gesprochenem Wagner-Text. So eindrucksvoll begann die Uraufführung in Wien nicht, die mit der Szene Alberich-Gunther startete.
Auch der Schluß von 'Hagen' wurde gegenüber der Wiener Fassung ergänzt. Nachdem Hagen zum Ende des 2.Aktes der Götterdämmerung Siegfried mit einem Messer (leider sah man, daß die Klinge im Schaft verschwand) ermordet hat, erklingt der Trauermarsch zum mahnenden Blick von Erda. Lore Stefanek bot so auch den grandiosen Abschluß dieser Inszenierung.

Christopher Ward dirigierte das Sinfonieorchester Aachen wundervoll dramatisch und klangvoll und wählte meist ein zügiges Tempo; keinerlei Patzer störten den Klanggenuß. Etwas unausgewogen klang der Mannenchor.

Die Inszenierung von Johannes von Matuschka bietet eine aktuelle Interpretation, die im Bühnenbild von Magdalena Gut einen ansprechenden Raum findet. Seine genaue Personenführung wird von den Darstellern mit Spielfreude umgesetzt.
Bereits zu Beginn des Rheingoldes ist die Welt aus den Fugen. Das Rheinwasser wird durch Plastikmüll verdorben. Das bewachte Rheingold ist klares Wasser, nach dem sich alle sehnen. Der Wasserbrunnen der Gibichungen gibt nur noch Tropfen des edlen Nasses; Brünnhilde wird der Genuß davon verwehrt. Allein Alberichs Ring spendet noch ausreichend trinkbares Wasser.

Die Kostüme von Mascha Schubert bilden die heutige Zeit wieder. Die Rheintöchter bezirzen mit ihrem Wassergewand Alberich. Hagen hält sich eine schwarze Gefolgschaft mit Helm und Visier. Im Nachspiel zu seinem Wachgesang kriechen diese Mannen ihm gehorsam zur Wacht. Einer bleibt bedrohlich stehen; es ist Alberich, der seinem Sohn zeigt, wer hier das Sagen hat. Das ist eine wirkungsvolle Situation.

So wird eine immer spannende Aufführung mit musikalischem Glanz geboten. Den Besucher der Premiere gefiel es und bereits während der Aufführung wurde über den einen oder anderen Punkt diskutiert. Der Schlußbeifall war entsprechend lang anhaltend und kräftig - zu Recht.

Hagen, der Ring-Trilogie Teil 1, macht Lust auf die folgenden Teile 2 und 3 mit dem Orchester, den Sängern und einer weiterhin spannenden Inszenierung. Die Vorfreude ist groß.


TANNHÄUSER

Da habe ich lange Zeit nicht so einen stimmigen, geschlossenen Tannhäuser auf der Bühne erlebt wie am 16. Mai 2016. Nicht wie zuletzt in der 'fränkischen Hauptstadt'; denn da war ich ziemlich enttäuscht, was einem da für's Aug' und Ohr geboten wurde. An Neuenfels Interpretation in Essen konnte man sich gewöhnen; ich 'liebte' dort geradezu die Szene mit 'Maria' im 3.Akt.
Nein - in Aachen, in dem wunderschönen kleinen Haus, in dem ich vor einiger Zeit eine achtbare 'Kiss me Kate' sah, dort passierte was großartiges. Daß dort die Tradition groß geschrieben wird ist bekannt, daß man am Pfingstmontag eine so hervorragenden Aufführung des Frühwerks von R.W. erleben konnte, war für mich überraschend.
Die Inszenierung in Aachen stammte von Mario Corradi. Er macht das sehr überzeugend, wenn er die Geschichte in einen kalten steinigen Kirchenraum stellt, mit Beichtstuhl, Altar und Kirchenbänken; das zeigt, wer hier das Sagen hat. In diesem Einheitsraum von Italo Grassi wird die Optik kaum verändert. Venus steigt aus dem Altar, das Duett Tannhäuser-Elisabeth findet im Beichtstuhl statt; im Finale fährt man den Altar mit Jungfrau Maria in den Mittelpunkt. Man könnte denken, die Personen wirken doch zu plakativ. Aber nein, Corradi findet eine Form, schlüssig seine Sicht zu erzählen; etwas mehr Zeit für die Personenführung hätte ich allen aber gegönnt, dann wäre z.B. die große Szene Venus-Tannhäuser noch eindrucksvoller geworden.

Tannhäuser ist Priester. Bereits in der Ouvertüre bereitet er eine Messe vor und bricht zusammen. Im Traum erfüllt er sich seine Sehnsucht mit Venus, die als Maryline Monroe optische Reize versprüht. Nach dem Traum wird vor dem Altar Tannhäuser bewußtlos aufgefunden und weggetragen. Der Landgraf ist Kardinal in roter Robe, die Minnesänger allesamt Priester. Tannhäuser ist nach der Krankheit nicht mehr einer der ihren und es fällt den kirchlichen Würdenträgern schwer, ihn wieder aufzunehmen. Tannhäuser verzichtet beim Kardinal auch auf den Handkuss und zeigt so seine Distanz zu früher. Die Gesellschaft sind Leute von heute, in bürgerlichem Gewand mit biederer Kleidung; Anzug oder Pullover werden bei den Pilgern nur mit Mantel und Koffer ergänzt.
Die katholische Kirche dominiert das Geschehen. Zum Vorspiel des 3.Aktes läuft auf einem Schleier ein Film, der zu Zeiten Papst Pius XII. Pilger auf den Weg nach Rom zeigt. Auch lustige Bilder ermunterten einige Zuschauer dazu, diesen Filmbeitrag während der Musik zu kommentieren.

Elisabeth -mit Nickelbrille- trägt über ihrem weißen Schwesternkleid eine Strickjacke. Beeindruckend ist es, wenn sie nach ihrem Gebet im 3.Akt von einer engelsgleichen Gestalt als 'Jungfrau Maria' verwandelt wird. Venus arbeitet im 3.Akt mir allen Tricks; im Kostüm dieser 'Jungfrau Maria' versucht sie, Tannhäuser ("mein Heil liegt in Maria") wieder für sich zu gewinnen. Doch dieser Traum erfüllt sich nicht. Tatsächlich rankt sich um den Altar das frisch erblühte Grün.

Musikalisch geleitet wurde alles vom GMD Kazem Abdullah. Ohne Fehl und Tadel folgte ihm das Sinfonieorchester Aachen. Abdullah setzte nicht auf schnelle Tempi; vielmehr gelang es ihm, die Vielschichtigkeit der Partitur mit seiner Tempowahl klangvoll zu verdeutlichen; er kam fast ohne die üblichen Striche aus. Nur der Landgraf mußte auf den Hinweis auf 'blutig ernste Kämpfe' in seiner Ansprache verzichten, hatten doch alle nur ein Kreuz als drohende Waffe.
Das Dirigat kam auch den Sängern zu gute, die allesamt bestens ihre Partien sangen. Sanja Radisic durfte die 'Pariser Fassung' der Venus ohne Ermüdungserscheinung mit ihrem schönen und kräftigen Mezzo gestalten. Sie hatte aber auch einen Partner zur Seite, der die Titelpartie mit einer sicheren jugendlichen Stimme bewältigte und der die Venusszene mit ihr so zum ersten Höhepunkt dieser Aufführung machte. Chris Lysack gestaltet einen jungen Tannhäuser mit ansprechender Stimme, der nie Kraft einsetzt und alles nur schön singt und spielt, ohne Ermüdungserscheinungen. Zur Not half auch das Orchester, wenn es ihn nicht 'zudeckte'. Die Romerzählung wurde von ihm grandios gestaltet und war ein weiterer Höhepunkt des Abends. Irina Popova war die Elisabeth mit großem Sopran, mit einer leuchtenden Höhe, vollen Mittellage und einem schönen Timbre; sie ist eine junge Sängerin, die auch im Spiel die Figur glaubhaft gestalten konnte und sich so in die erste Reihe der Sänger einreihte.
Aber auch die anderen Sänger|innen auf der Bühne konnten sich profilieren. Woong-jo Choi ist ein Landgraf Hermann, der seinesgleichen sucht. Lange habe ich nicht eine so schöne große runde Bass-Stimme gehört, bei der man sich auf jeden Einsatz freute. Hrólfur Saemundsson ist Wolfram, der nicht nur in 3.Akt seinen klangvollen Bariton verströmen konnte. Selten habe ich die Solisten-Ensemble so homogen gehört. Das liegt auch an Rodrigo Porras Garulo, dessen Walter von der Vogelweide die Sängerriege anführte; sein Liedbeitrag im 2.Akt hätte eigentlich zum Sängersieg führen müssen. Selbst der Hirt von Svenja Lehmann war hörenswert.
Der große Chor und Extrachor des Hauses gab alles in allem den stimmigen klangvollen Hintergrund für einen Musiktheater-Abend, den man nicht so schnell vergessen wird. Aachen ist eine Reise wert.


Aktuelle Theatertipps


Februar

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