Memorial

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IRMGARD FRÖMMIG

* 28. Januar 1930 | † 11. April 2019

Auf die Idee, Ilses Familie in Wurzen zu besuchen, brachte mich Tante Irmgard. Sie hatte immer wieder mit meiner Mutti telefoniert und so den Kontakt zur Schwester ihres Ehemannes Werner gehalten.

Bei meinem Besuch am 8.8.2011 in Wurzen wohnten Irmgard und Werner noch in ihrem Haus in der Zillestraße. Bei meinen folgenden Besuchen freute sie sich immer sehr, mich zu sehen; das war mehr als ein Grund für mich, sie und ihre Familie zu sehen. Ich konnte von ihr sehr viel von 'Früher' erfahren.

Am 11. November 2018 haben wir uns zum letzten Mal gesehen. Am 11. April 2019 ist sie verstorben. Ich werde Irmgard Frömmig mit ihrer herzliche Art nicht vergessen.





WERNER FRÖMMIG

* 8. Juni 1932 | † 4. März 2018

Werner Frömmig und Ilse Quarg hatten Elsa Frömmig als gemeinsame Mutter. Durch die innerdeutsche Grenze nach dem II. Weltkrieg wurden sie getrennt. Während seine Schwester Ilse mit ihrer Familie im Westen lebte, blieb Onkel Werner im Osten. Meine Mutter Ilse besuchte ihn und seine Familie, Ehefrau Irmgard und Sohn Eberhard, oft in der 'Ostzone', in Wurzen. 1978 konnte Werner Frömmig einmal zu seiner Schwester und ihren Söhnen in den Westen kommen.
Nach der Wende fuhren Mutti und ich 1990 zusammen nach Wurzen. 2011 besuchte ich zum ersten mal allein Onkel und Tante und wiederum 2013, als beide 'Diamantene Hochzeit' feierten. Es war für mich eine Selbstverständlichkeit und Pflicht, nach dem Tod meiner Mutti, Onkel und Tante regelmäßig zu besuchen, um so den Kontakt zu meiner Familie zu halten. Viel hat Werner Frömmig von früher, vor allem von seiner Schwester Ilse erzählt; diese seine Erinnerungen sind für mich auch jetzt noch sehr wichtig und ich bin ihm dankbar für seine Erzählungen. Seine herzliche und freundliche Art werde ich nie vergessen. Zu Tante Irmgards Geburtstag im Januar 2018 habe ich Onkel Werner zum letzten Mal gesehen; er suchte meine Nähe.

Am 4. März 2018 ist er im Kreise seiner Familie in Wurzen um 14h37 verstorben.





CHRISTEL KRUPP

* 20. September 1926 | † 25. Januar 2014

Selten ist mir eine fremde Frau so ans Herz gewachsen, wie Christel Krupp, die mit ihrer altersbedingten Krankheit im Seniorenheim meiner Mutter wohnte. Ihre Herzlichkeit und Freundlichkeit täuschte über ihre Einsamkeit hinweg; sie hatte keine Verwandtschaft mehr, die sich um sie sorgte. Gern kümmerte ich mich ein wenig um sie. Umso mehr trifft mich die Trauer um ihren doch plötzlichen Tod. Schade, dass ich sie nicht viel früher kennengelernt habe. Ich werde sie nicht vergessen.
Christel Krupp wurde am 6. Februar 2014 auf dem Friedhof "am Hallo" in Essen-Stoppenberg auf dem Urnenfeld zwischen den Feldern Nrn. 46 und 47 in aller Stille beerdigt.



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